Der Name Zinn kommt aus dem mittelhochdeutschen zin, welches verwandt ist mit dem althochdeutschen zein. Dies bedeutet „Stab, Stäbchen oder Zweig“.
Schmelzpunkt: 232°C (505°K)
Siedepunkt: 2602°C (2875°K)
Zinn zählt zu den Metallen. Es hat das chemische Symbol „Sn“, welches vom lateinischen Stannum abgeleitet ist. Zinn wird zumeist aus dem Zinnmineral Kasserit oder Zinnstein gewonnen. Zinn ist neben Gold, Silber und Kupfer eines der ersten Metalle, welche die Menschheit in ihrer Entwicklung kennen lernte.
Zinn ist ein silberweißes, sehr weiches Metall. Es lässt sich mit dem Fingernagel ritzen. Es ist auch gegen feuchte Luft sehr beständig. In konzentrierter Salzsäure oder lässt es sich leicht lösen bzw. zersetzt sich.
Neben dem Einsatz in der Galvanotechnik findet Zinn eine vielseitige Verwendung. Eine große Bedeutung hat es bei der Herstellung von Weißblech. Als Legierungsbestandteil wird Zinn vielfältig verwendet. So auch als Münzmetall.