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Nickel

Der Name Nickel wurde von Axel Frederic Cronsted, welcher das Metall erstmals 1751 rein dargestellt hat, von Kupfernickel abgeleitet (schwedisch kopparnickel), dem aus dem Erzgebirge stammenden Wort für Rotnickelkies. Die Bergleute nannten das Erz so, welches aussah wir Kupfererz. Es ließ sich daraus jedoch kein Kupfer gewinnen, so als sei es verhext von den Berggeistern (Nickeln).

Schmelzpunkt: 1455°C (1728°K)
Siedepunkt: 2913°C (3186°K)

Nickel zählt zu den Übergangsmetallen. Es hat da chemisch Symbol „Ni“. Es findet sich in der Natur nur selten in gediegener Form. Trotzdem ist es als Mineral anerkannt. Der größte Teil der Nickelproduktion wird daher aus Nickelhaltigen Erzen gewonnen. Dies sind vor allem Garnierit, Nickelmagnetkies und weitere Nickelerze.

Nickel ist ein silbrig- weiß glänzendes Metall. Es ist hart, schmiedbar, duktil und gut polierbar. Es ist ferromagnetisch. Nickel ist bei Raumtemperatur gegen Luft, Wasser, Salzsäure und Laugen sehr beständig. Dagegen wird es von Salzsäure, Schwefelsäure und Salpetersäure besonders bei höheren Temperaturen aufgelöst.

Neben dem Einsatz in der Galvanotechnik ist Nickel ein bedeutendes Legierungsmetall, welches hauptsächlich zur Stahlveredlung verwendet wird. So kommt es in vielen Bereich wie zum Beispiel als Münzmetall zum Einsatz.